Como 28 Open
Como Yachts · Elektrisch
Preis auf Anfrage
Como Yachts, eine ungarische Werft, baut mit dem Como 28 Open einen offenen Elektro-Tender, der sich sowohl auf den grossen Schweizer Seen als auch im Mittelmeer als schnelles Beiboot eignet. Das 8,7 Meter lange Cockpit bietet Platz für acht Personen, verzichtet jedoch vollständig auf Kabine und Kojen. Der Rumpf, konstruiert nach Petestep-Prinzip, wird in vakuuminfundiertem Kohlefaser-Epoxid gefertigt. In der Standardversion für die Reichweite verbindet Como eine 79-kWh-Batterie mit einem 140-kW-Marinemotor von Bosch. Da der Hersteller Geschwindigkeit und Distanz ausschliesslich in km/h und Kilometern kommuniziert, bleiben Angaben in Knoten oder Seemeilen an dieser Stelle bewusst aussen vor.
Technische Daten
- Länge
- 8.7 m
- Breite
- 2.8 m
- Gewicht
- 1'950 kg
- Personenzahl
- 8
- Batterie
- 79 kWh
- Motorleistung
- 140 kW
Was Käufer wissen sollten
Wem das Boot liegt
Wer auf einem Schweizer See oder entlang der Mittelmeerküste einen flotten Tender für Superyachten oder einen sportlichen Runabout sucht, findet im Como 28 Open ein Boot mit echtem elektrischem Biss statt sanftem Gleiten. Mit 140 kW Leistung auf 79 kWh Speicherkapazität, verbaut in einem lediglich 1.950 kg leichten Karbonrumpf, entsteht eine Kombination aus viel Kraft und überschaubarer Energiereserve. Konzipiert ist das für kurze, zügige Etappen und schnelle Ankünfte – nicht für lange Tagesausflüge im hohen Tempo. Besitzer, die 30-minütige Transfers planen, dürften deutlich zufriedener sein als jene, die sechsstündige Küstentouren im Sinn haben.
Die Stärke der Konstruktion
Ein Rumpf aus vakuuminfundiertem Kohlefaser-Epoxid nach Petestep-Bauart ist für ein Boot dieser Grösse technisch anspruchsvoll und bildet zugleich das wichtigste Verkaufsargument innerhalb seiner Preisklasse. Bei einem Elektroantrieb wiegt geringes Gewicht doppelt: Jedes gesparte Kilogramm bedeutet zusätzliche Reichweite, ohne dafür mehr Batteriekapazität kaufen zu müssen.
Was zu bedenken bleibt
Como kommuniziert Fahrleistungen nur in km/h und Kilometern – wer einen Vergleich mit skandinavischen oder britischen Elektrobooten ziehen möchte, muss selbst umrechnen, denn ein Referenzwert in Seemeilen fehlt schlicht. Die Existenz einer separaten Langstreckenversion verrät zudem, dass der Standardakku im Verhältnis zur Motorleistung eher knapp bemessen ist – vor Preisverhandlungen lohnt sich die Klärung, welche Variante gemeint ist. Nicht zuletzt ist Como eine noch junge Werft ohne langjährige Service-Erfahrung, ein Punkt, den man bei einer Investition dieser Grössenordnung mit einkalkulieren sollte.
Verfasst auf Grundlage der vom Hersteller veröffentlichten Daten und des Marktumfelds, nicht aufgrund eigener Probefahrten. Bestätigen Sie alle Angaben vor dem Kauf beim Hersteller.


